Selbstbefreiungsvorrichtung für Panzertüren
Die Selbstbefreiungsvorrichtung ermöglicht die Notöffnung von Panzertüren von innen, wenn der reguläre Ausgang blockiert ist. Sie wird besonders dann eingesetzt, wenn der äußere Zugang durch Trümmer oder andere Hindernisse versperrt ist und der Schutzraum nicht über die vorgesehenen Notausgänge verlassen werden kann.
Dank ihrer mechanischen Konstruktion lässt sich die Panzertür kontrolliert von innen aufdrücken. Dabei entsteht eine Öffnungsbreite von etwa 35 cm, die es Personen erlaubt, den Schutzraum eigenständig zu verlassen. So erhöht die Vorrichtung die Sicherheit und Handlungsfähigkeit im Ernstfall deutlich.
Die Selbstbefreiungsvorrichtung ist kompatibel mit den Panzertüren PT 1 und PT 2 und wird auf der Innenseite der Panzertür montiert. Die Ausführung erfolgt gemäß den geltenden Weisungen des BABS in der Schweiz.
Konstruktion & Ausführung
Die Vorrichtung besteht aus einer robusten Stahlkonstruktion und ist speziell für Schutzräume entwickelt.
Bestehend aus:
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Vierkantrohr
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Gewindestange (Spindel)
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Spezialmutter
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Sechskantschlüssel
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Wandhalter
Material: Stahl
Farbe: Gelb
Vorgehen im Notfall
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Den Verschlusshebel (1) in senkrechte Stellung drehen, um die Tür zu öffnen.
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Falls sich der Hebel nicht drehen lässt:
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Gegenmutter und Mutter (2) mit dem Schlüssel der Selbstbefreiungsvorrichtung abschrauben
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Mitnehmerscheibe (3) entfernen
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Der Verschlusshebel kann nun unabhängig von der Stellung des äußeren Verschlusshebels geöffnet werden
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Das Vierkantrohr (4) mit der abgeschrägten Seite zur Tür bis zum Anschlag in den Türrahmen einsetzen.
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Spezialmutter (5) in das Vierkantrohr einführen und den Ansatz in die vorgesehene Bohrung einsetzen.
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Gewindestange (6) durch die Spezialmutter bis zur Zentrierung (7) an der Tür einschrauben.
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Mit dem Schlüssel weiterdrehen, um die Tür kontrolliert aufzustoßen.












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